Mechthild Sarrazin wurde 1920 im Westpreußischen Parchau/Kreis Karthaus geboren. Schon während der Schulzeit erhielt sie die ersten Unterrichtsstunden im plastischen Arbeiten und Zeichnen. Ihr Hauptaugenmerk legte sie von Anfang an immer auf den Bereich des plastischen Gestaltens.

Erst nach dem Krieg und der Flucht aus der westpreußischen Heimat konnte sie Anfang der 60er Jahre wieder ihre Aufmerksamkeit der Bildhauerei widmen. Dies geschah im Rahmen der Elternarbeit an der Waldorfschule in Wanne-Eickel. Dort unterrichtete sie später als selbstständige Mitarbeiterin freies Plastizieren.
In den Jahren 1979 bis 1987 nahm sie an Bildhauerkursen der Insel Marl unter Leitung der Bildhauerin Edith Witzel teil sowie an den Dorstener Kursen des Bildhauers Holger Schmidt aus Duisburg.

Mechthild Sarrazin arbeitet in den Techniken Holz, Ton, Gips und Stein, Bronzeguß und Aquarell, wobei sie sich der Aquarellmalerei erst 1987 zuwandte. Bildnerisch stand immer der Mensch im Mittelpunkt: die menschliche Gestalt als Ganzes und der Kopf als höchste Ausdrucksform dieser Gestalt.

 
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